SZ-Gipfel: Paul Kaffsack fordert Vertrauen in Digitalisierung

SZ-Gipfel: Paul Kaffsack fordert Vertrauen in Digitalisierung

Mit 450 teilnehmenden Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ging in Berlin der 12. SZ-Wirtschaftsgipfel zu Ende. Mit seiner 20-jährigen Digital-Expertise diskutierte unser Geschäftsführer Paul Kaffsack zum Thema Datensicherheit.

 

 

Vertrauen schaffen!

Das Motto des diesjährigen SZ-Wirtschaftsgipfels lautete „Vertrauen schaffen!“. Hierzu referierten hochrangige Politiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker sowie Top-Manager wie Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzende von Siemens. Gerade für beim Thema Digitalisierung benötigt die Gesellschaft Vertrauen, damit die Menschen die damit zusammenhängenden tiefgreifenden und anhaltenden Veränderungsprozesse akzeptieren. Welchen Beitrag Myra Security in diesem Bereich leistet, erläuterte Geschäftsführer Paul Kaffsack, der als Experte für das Thema Datensicherheit eingeladen war. „Mit unseren Lösungen schützen wir digitale Geschäftsprozesse. Damit wollen wir der Gesellschaft das nötige Vertrauen in die digitale Welt geben.“
 
Auf der Podiumsdiskussion zu den Themen Datensicherheit und Datenschutz mahnte Kaffsack, dass Datenskandale und erfolgreiche Cyber-Attacken nicht zur Gewohnheit werden dürfen. Dabei sah er auch die Unternehmen in der Pflicht. Schon bei der Entwicklung der IT-Infrastruktur müsse auf Sicherheit geachtet werden, um die Systeme möglichst frei von Schwachstellen zu gestalten und damit unempfindlicher gegen Angriffe zu machen. Der als „Security by Design“ bezeichnete Ansatz ist seine Empfehlung an jedes Unternehmen.

 

 

Security by Design

Wie erfolgreich das Konzept „Security by Design“ sein kann, illustrierte Kaffsack am Beispiel des Straßenverkehrs. 1976 sorgte die Einführung der Anschnallpflicht auf Vordersitzen noch für einen großen Aufschrei. Heute stellt sie niemand mehr infrage. Die Gurtpflicht und technische Entwicklungen wie der Airbag haben die Anzahl der Verkehrstoten seit 1970 um mehr als 80 Prozent reduziert, obwohl heute nahezu viermal mehr Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind als damals. „Security by Design“ hat dazu geführt, hunderttausende Menschenleben zu retten. Für Kaffsack wird der Ansatz auch die Digitalisierung voranbringen. „Im Zusammenspiel von Gesetzgeber, Herstellern und Anwendern wird IT-Sicherheit zukünftig ein Standard, über den nicht mehr diskutiert werden muss.“

 

 

Mitarbeiter sensibilisieren und schulen

Von großer Bedeutung für die Datensicherheit ist für Digitalisierungs-Experte Kaffsack der Faktor Mensch. „Während sie sich zu Hause in einer relativ sicheren digitalen Welt bewegen, befinden sich die Mitarbeiter innerhalb ihres Unternehmens im Zentrum der Bedrohung. Mehr als die Hälfte der Angriffe auf Unternehmen erfolgt heute über die Mitarbeiter. Ein unbedacht geöffneter Anhang oder Klick auf einen Link können ausreichen, um in die Unternehmens-IT einzudringen und einen potenziell unternehmensgefährdenden Schaden anzurichten.“
 
Konsens herrschte unter den Podiumsteilnehmern bei Kaffsacks Lösungsvorschlag, wie Unternehmer die Fehlerquelle Mensch minimieren können: Mitarbeiter müssen regelmäßig sensibilisiert und geschult werden. Nur so könne das nötige Bewusstsein für das Thema geschaffen werden. Sicheres Verhalten müsse im Internet genauso zur Routine werden wie im Straßenverkehr. Hier würden wir in der Regel auch nicht mehr einfach auf die Straße laufen, ohne nach rechts und links zu schauen.

 

 

Sie waren nicht auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel und interessieren sich für eine IT-Sicherheits-Beratung? Kontaktieren Sie uns hier.

Keine Kommentare möglich.