Myra Security hilft dem Bergwald

Myra Security hilft dem Bergwald

Anfang Mai war es soweit: Die 400 von Myra Security gesponserten Baumsetzlinge wurden nahe Bayrischzell gepflanzt. Mit der Aufforstungsaktion unterstützen wir die ökologische Sanierung des heimischen Bergwaldes.

   

Schutz im doppelten Sinn

Myra Security sichert in Echtzeit digitale Geschäftsprozesse von Unternehmen vor Angriffen aus dem Internet. Auch offline machen wir die Welt besser und engagieren uns für den Umweltschutz. Seit 2018 ist Myra Security als klimaneutrales Unternehmen ausgezeichnet. Ein weiterer Bestandteil unserer Green-IT-Strategie ist die Unterstützung lokaler Umweltschutzprojekte. Für unsere Nachhaltigkeitsoffensive haben wir mit dem Bergwaldprojekt e.V. gerade 400 Bäume gepflanzt, hauptsächlich Weißtannen, Buchen und Säulenfichten. Damit soll in den Bayerischen Alpen im Forstbetrieb Schliersee auf über 1.000 Metern Höhe nach und nach wieder ein naturnaher Bergmischwald entstehen.

 


Naturnaher Schutzwald braucht menschliche Hilfe

In einem Fernsehspot der Achtzigerjahre hieß es: „Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur“. Doch so einfach ist es nicht. Die Wälder an den alpinen Berghängen beispielsweise benötigen menschlichen Eingriff. Nur durch kontinuierliche Sanierungsmaßnahmen entsteht wieder ein naturnaher Bergmischwald, der seine vielfältigen Schutzfunktionen etwa gegen Lawinen und Steinschlag auch in Zeiten zunehmender Wetterextreme erfüllen kann. Und der Klimawandel mit den einhergehenden Wetterextremen macht sich im Gebirge noch viel stärker bemerkbar als im Flachland. So wechseln sich extreme Trockenperioden immer häufiger mit Starkniederschlägen ab, was den Wald unter enormen Stress setzt.

 

Gerade an Standorten mit vielen aus dem Flachland stammenden, klimalabilen Fichten oder offenen Grasflächen muss der Mensch handeln und hier setzt das Bergwaldprojekt an – mit Schutzpflanzungen und Waldpflege. So wurden unsere Setzlinge in sogenannten Rotten gepflanzt, das sind kleine Baumgrüppchen aus gedrängt stehenden Bäumchen häufig der gleichen Art. Die Rottenpflanzung entspricht der natürlichen Verteilung und ist dadurch optimal für die Waldsanierung geeignet.

 

Durch die rauen klimatischen Bedingungen und der im Vergleich zum Flachland dünneren Erdschicht wachsen Bäume im Gebirge viel langsamer. Erst mit etwa 45 Jahren können ihnen Rehe, Gämsen und Rotwild nichts mehr anhaben. Zum Schutz der Setzlinge erhielten sie einen speziellen Anstrich, der sie vor Wildverbiss bewahrt. Erst nach 60 bis 100 Jahren hat sich ein stabiler Bergwald entwickelt. Wälder im Flachland benötigen dafür lediglich 30 bis 40 Jahre.

 


Bergwald wichtig für die Wasserversorgung

Für Peter Naumann, Forstingenieur und Projektleiter bei Bergwaldprojekt e. V., besteht die wichtigste Aufgabe des Bergwaldes zukünftig in der Absicherung der Wasserversorgung: „Der Boden in intakten Wäldern kann enorme Wassermengen speichern, die er nach und nach wieder abgibt. Zudem filtert der Wald das Wasser, reduziert den Oberflächenabfluss und damit die Bodenerosion. Diese positiven Effekte des Bergwaldes wirken bis weit ins Alpenvorland hinein.“

 


Weitere Informationen zur Schutzwaldsanierung im Forstbetrieb Schliersee im Dossier von Bergwaldprojekt e.V.

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