Rechenzentrum vor Armada Collective geschützt

Dank Schutz weiter verfügbar: Das schweizerische Rechenzentrum Webland AG stand Ende Oktober im Visier des Armada Collective. Die Verantwortlichen entschieden sich, eine DDoS-Schutzlösung gegen die Angreifer einzusetzen. Auf die Forderungen der Erpresser gingen die Verantwortlichen nicht ein. Das Münchner Sicherheitsunternehmen Myra Security GmbH setzte zusammen mit den IT-Verantwortlichen den Schutz kurzfristig ein.

 

Myra Security schützt Webland AG vor Armada Collective

Dass Bezahlung nicht vor Bedrohung schützt, zeigt ein anderer aktueller Fall aus der Schweiz: Seit Mitte letzter Woche steht ein Email-Dienst unter DDoS-Beschuss. Urheber der Angriffe war die Hackergruppe Armada Collective, die zurzeit zahlreiche Unternehmen erpresst. Das betroffene Unternehmen bezahlte die von den Erpressern geforderten Lösegelder – und wurde weiter attackiert. Zahlreiche Kunden waren verärgert, da sie ihren Email-Dienst über einen längeren Zeitraum nicht nutzen konnten. Der Fall zeigt: Schutzgeldzahlung verschlimmert das Problem.

Die Webland AG, ein schweizerischer Anbieter für Hosting Dienstleistungen mit Hauptsitz in Münchenstein (Basel), wurde ebenfalls von der Gruppierung angegriffen. Statt auf die Erpresser einzugehen und sich einschüchtern zu lassen, setzten die Betreiber auf das Know-how des Münchner Sicherheitsunternehmens Myra Security GmbH. Diese konnte bereits unzählige DDoS-Angriffe der kriminellen Gruppierung DD4BC erfolgreich abwehren.

 

Schutzgeld bezahlen lockt Nachahmer an

„Auf die Forderungen der Erpresser einzugehen, kam für uns zu keinem Zeitpunkt in Frage“, so Fredy Leu, CTO der Webland AG. „Stattdessen haben wir uns an die Myra Security GmbH aus München gewandt, die ihre DDoS-Schutzlösung implementiert hat. Wir sind froh, uns rechtzeitig für den Schutz entschieden zu haben. Seit dem Initialangriff werden sämtliche Attacken durch die Lösung abgefangen, alle Systeme laufen reibungslos.“Sascha Schumann, CEO der Myra Security GmbH, rät betroffenen Unternehmen, sich nicht auf die Forderungen der Erpresser einzulassen. „Bezahlen der Lösegelder ruft in den meisten Fällen Nachahmer auf den Plan“, beschreibt Schumann. „Andere Kriminelle erkennen, dass die angegriffenen Unternehmen bereit sind zu zahlen und nutzen die Gunst der Stunde. Wer unter Beschuss steht, sollte sich stattdessen umgehend an die jeweiligen Behörden wenden und entsprechende Schutzmaßnahmen einleiten“, rät der CEO.

 

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