Schutz vor „Gladius“

Schutz vor „Gladius“

Seit Anfang Februar erpresst eine neue Gruppe verstärkt E-Commerce-Unternehmen mit DDoS-Angriffen. „Gladius“ nennt sich die kriminelle Bande, die in ihrer Methode ähnlich vorgeht wie die bekannten Gruppierungen DD4BC oder Armada Collective.

 

Neue Erpresserbande Gladius

Noch ist nicht viel über „Gladius“ bekannt. Vermutlich handelt es sich aber um Nachahmer von DD4BC. Das Aufkommen von „Gladius“ verdeutlicht, wie ernst die Bedrohung durch DDoS-Erpressungen ist: Auch wenn vereinzelt Banden gefasst zu werden scheinen, wie vor kurzem DD4BC, entstehen immer wieder neue Kriminelle mit immer komplexeren Angriffs-Methoden. „DDoS as a service“ – die Angriffe sind längst zur schlagkräftigen Waffe im Cyber-Kampf geworden.

 

Myra-News Erpresserschreiben Gladius: DD4BC-Nachahmer?

Bekanntes Droh-Muster

Das Vorgehen von „Gladius“ ist mit dem von DD4BC und Armada Collective identisch: In einer Droh-Email fordern die Erpresser eine bestimmte Lösegeldsumme. Gleichzeitig attackieren sie die IT-Server ihres Opfers mit DDoS-Angriffen, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Nach dieser Warnattacke haben die Opfer 72 Stunden Zeit, das Geld zu bezahlen. Andernfalls drohten die Angreifer, die Server auf unbestimmte Zeit lahmzulegen.

 

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