20 Jahre DDoS: Gefährdungslage in der IT-Security 2019

20 Jahre DDoS: Gefährdungslage in der IT-Security 2019

Vor zwei Jahrzehnten wurde die erste DDoS-Attacke registriert. Seitdem hat sich nicht nur die Nutzung des Internets verändert, sondern auch die Bedrohungen für Websites und IT-Infrastrukturen. Wie steht es derzeit um die Gefährdungslage?


Zwei Jahrzehnte DDoS-Angriffe – immer noch brandaktuell

Die Cyber-Security-Welt steht vor einem zweifelhaften Jubiläum: Vor 20 Jahren, im Juli 1999, legte ein Netzwerk von gut 100 Computern die Rechner der US-amerikanischen University of Minnesota zwei Tage außer Gefecht. Die vielen Anfragen des Angriffsnetzwerks überlasteten den Uni-Server. Es war die Geburtsstunde verteilter Verfügbarkeitsangriffe (Distributed Denial of Service, kurz DDoS). Heutzutage gehören DDoS-Angriffe zum Alltag in der Cyber-Security. Wir nehmen den Jahrestag zum Anlass, um einen Blick auf die aktuelle Bedrohungslage zu werfen.


Bedrohungen im Netz werden immer vielfältiger

Seit der Jahrtausendwende nimmt die Vernetzung via Internet rapide zu. Die Verbreitung internetfähiger Geräte wie Smartphones, Drucker, Thermostate und Co., das sog. Internet of Things (IoT), vergrößert die Angriffsfläche für Cyber-Attacken. Diese haben entweder das Ziel, einem IoT-User direkt zu schaden, oder dessen Gerät für Angriffe auf andere zu missbrauchen. Vor allem Botnetze, die aus infizierten Geräten bestehen, können durch gezielte Angriffe auf IT-Strukturen massiven Schaden anrichten.


Immer mehr infizierte Geräte und höhere Angriffsintensitäten

Nach Daten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden allein von Juli 2017 bis Mai 2018 täglich bis zu 10.000 Botinfektionen deutscher Systeme registriert. Durch die entstehenden IoT-Botnetze steigt die Bedrohung durch großvolumige Cyberangriffe stark an. Knapp 40 Prozent der gezielten Angriffe erfolgten mit einer Bandbreite von mehr als 1 Gbit/s, in der Spitze erreichten sie sogar 1,7 Tbit/s. Neben DDoS-Angriffen haben sowohl Unternehmen als auch Institutionen verstärkt mit Schadsoftware (Malware) zu kämpfen. Erpressungs-Trojaner wie „WannaCry“ richten jährlich Schäden in Milliardenhöhe an.


Mehr Malware erfordert bessere IT-Security-Maßnahmen

Die Zahl solcher Schadprogramme im Netz steigt rapide: Laut dem BSI waren im Mai 2018 bereits über 800 Millionen bekannt – 200 Millionen mehr als noch 2017. Schätzungen des Bundesamts zur Folge entstehen jeden Tag 390.000 neue Malware-Varianten. Um die IT-Sicherheit von Unternehmen zu gewährleisten, sind also umfassende Schutzmechanismen erforderlich. Myra Security bietet als Entwickler und Betreiber einer weltweiten Cloud-Security-Suite ein breit gefächertes Produktportfolio, um Unternehmen und Institutionen vor verschiedensten Angriffsszenarien zu schützen.

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